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WAS IST GNOSIS?
Eine Definition
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WARUM GNOSIS?
Viele Weise und Propheten haben den Lauf der Dinge in sieben oder in drei Epochen eingeteilt und alle haben sie das Gleiche gesprochen.

WAS IST GNOSIS?
Eine Definition

WAS HAT DIE GNOSTIK MIT MAGIE ZU TUN HAT?
Auf den ersten augenscheinlichen Blick vielleicht nichts, aber bei genauerer Betrachtung sehr viel.

WAS IST MAGIE?
3 Erklärungsmodelle

GIBT ES SCHWARZE UND WEISSE MAGIE?
Stellen wir die Frage gibt es gute und böse Gedanken!

IST SEX SÜNDE ODER ERFÜLLUNG?
Sexuallität - ein Urtrieb des Menschen

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Gnosis (griech. "Erkenntnis").
Um die Zeitenwende trat dieses Bewegung im Osten des Römischen Reichs auf und verbreitete sich nach Westen. Gnostizismus (Gnostik) ist eine Sammelbezeichnung der in den ersten Jahrhunderten der Zeitenwende im Mittelmeerraum entstanden bemühten Richtungen verschiedener religiöser Prägung, jüdisch, hellenistisch oder christlich, die sich um Gnosis bemühten.

Den verschiedenen gnostischen Lehren, deren Ursprung erheblich älter als das Christentum sind, beruhen zum Großteil auf ägyptischem und noch älterem Gedankengut.

Gemeinsam ist die Anschauung einer obersten Wirklichkeit jenseits aller Vorstellungskraft, die sich in zahllosen Abstufungen durch Emanation entfaltet. Diese entströmen dem höchsten Sein, ohne dass dieses sich dabei vermindert.

Neben dem Pneuma der göttlichen Oberwelt gibt es die dunkle Materie. Durch Vermischung dieser Substanzen schuf der Demiurg die sichtbare Welt, die samt allem fleischlichen wegen dieser bösen Beimengung erlösungsbedürftig ist.

Diese Erlösung sucht der Gnostiker durch Erkenntnis zu erreichen, die Gnosis des kosmischen Geschicks und seiner selbst als Anteil des Göttlichen.

Die christliche Gnosis soll angeblich von Simon Magus begründet worden sein, obwohl man viel eher annehmen kann des der Ursprung Jesus und Petrus waren; als wichtiger Text gilt auch das (apokryphe) Thomas-Evangelium. Im 2. und 3. Jahrhundert wurde sie zu einer starken Konkurrenz für die sich entwickelnde christliche Kirche. Diese bezog aus der Auseinandersetzung mit der Gnosis innere Festigung.
Im 3 Jahrhundert wurden die Gnostiker dann von den Christen verfolgt und fast vollständig ausgerottet. (Bis auf eine kleine Gruppe im Orient, die es heute noch gibt - ca. 5000 Menschen).

Der Gnostiker glaubt an das göttliche Prinzip und das in allem Gott ist.
In der gnostischen Kosmologie darf man sich das nicht so vorstellen wie es die röm/kath vertritt, dass es einen Gott gibt der quasi extern auf alles herabblickt, sondern eben das die Summe allen Seins Gott ergibt. So wie die Summe aller Zellen einen Körper ergeben. Das heißt ohne die Universen und deren Energien, deren Materien und Lebensformen usw. wäre Gott im Moment nicht existent. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist, den ohne das alles würde er so wie zum Anbeginn sein.

Am Anfang war er (um es einmal physikalisch zu sagen) eine Nullmasse mit der absolut unendlichen Energie. Sozusagen ein absolutes schwarzes Loch. Hören die Physiker zwar nicht gern, da sie mit einer Singularität keine Freude haben. Null Bewegungsmasse mit unendlicher Energie. Da alle Energie in dieser Nullmasse gebündelt war, konnte natürlich auch nichts drum herum sein. Ein schwarzes Loch zieht ja alles in sich rein. Also es war im wahrsten Sinne des Wortes nichts.
Zu einer nicht genauer definierbaren Zeit nahm Gott Masse an und dehnt sich seit dieser Zeit aus. In Ihm entstanden die Äonen (Zeit - Raum - Materie). Um es kurz zu sagen, wir sind Teil eines Äon und dieser eben wieder Teil Gottes. Also sind wir im Endeffekt ein Teil Gottes und daher ebenfalls Göttlich.

Das Problem liegt nur darin das unser Wissen darüber durch unser Unterbewusstsein und Bewusstsein getrübt wird. Wir außerdem da wir göttlich sind ebenfalls zu einem Teil den freien Willen haben. Und wir uns auch gegen uns selbst entscheiden können.

Eigentlich gibt es nur ein Gebot und zwar "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst". Das beinhaltet schon dass man sich selbst lieben muss, aber auch jeden anderen.
Also man soll das tun was man will solange man niemanden anderen dadurch verletzt oder schädigt, da man sich damit indirekt dadurch selbst schädigt.

Hier ist auch unsere Macht verborgen - wir können eigentlich alles bewirken und ohne die Gefangenschaft in unseren irdischen Körpern hätten wir die absolute Macht Gottes.

Der modernen Gnosis geht es weniger um ein in Gut und Böse eingeteiltes Weltbild als vielmehr um eine Aufforderung an den Menschen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, ohne die Verantwortung einer göttlichen Wesenheit aufzubürden. Es geht um die Erkenntnis um das Erkennen der universellen Zusammenhänge.

Die Gnosis und der Gnostiker sollte aber nicht mit dem Agnostiker verwechselt werden.

von griech. "ágnostos" (unerkennbar, unbekannt), Mensch, der weder die Existenz noch die Nicht-Existenz von Gott befürwortet
"Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt".

Übrigens:
Vom Wort Gnosis soll angeblich die Bezeichnung Gnomen herrühren, ein Name für besonders weise Erdwichte.


 

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